Erstkommunion & Eucharistie

Lebensgemeinschaft mit Gott

Vorbereitung auf die Erstkommunion

Schon Kinder wissen, dass Menschen nicht nur für ihren Körper Nahrung brauchen. Der Mensch benötigt auch andere „Lebensmittel“, Nahrung für die Seele. Wir leben von Beziehungen, von Liebe, von einer Gemeinschaft, in der wir uns aufgehoben fühlen. Dies sind zentrale Inhalte unserer Erstkommunionvorbereitung: Kinder erfahren Beziehung und Gemeinschaft, aus der Begegnung und Nähe mit Jesus Christus erwachsen.

Zur Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion sind die Kinder des 3. Schuljahres eingeladen. Zusammen mit ihren Familien bereiten sie sich ab November auf dem Empfang der Eucharistie vor. Der feierliche Kommuniontag ist in der Regel am Weißen Sonntag oder eine Woche danach.

Das Konzept, das lokal-gemeindliche und gemeinsame Elemente verbindet, umfasst alle 3 Kirchengemeinden und steht unter der Gesamtleitung von Gemeindereferentin Ursula Mühlbauer.

Schwerpunkt sind die Katechesen in Kleingruppen am Sonntag unter der Leitung von Eltern und die Mitfeier des sonntäglichen Gottesdienstes. Bei Elterngesprächen mit dem jeweiligen Pfarrer kommen die Eltern über Glaubensfragen in der Familie ins Gespräch. Diese finden in allen 3 Gemeinden parallel statt, ebenso die Feier der Erstkommunion.

Gemeinsame Veranstaltungen sind die Elternabende, ein Sakramententag, der Empfang des Sakramentes der Versöhnung und der Kinderkreuzweg in St. Georg.

Nach den Sommerferien werden die Eltern von Kindern der 3. Klasse angeschrieben und zum Anmeldegespräch eingeladen. Hier erfahren sie alle wichtigen Termine und werden über das Konzept informiert.

Termine für 2020

Erstkommunion in St. Eberhard: Weißer Sonntag, 19. April 2020, 10 Uhr
Feierlicher Kommuniontag in St. Georg: Sonntag, 26. April 2020, 10 Uhr
Erstkommunion in St. Konrad: Sonntag, 26. April 2020, 10 Uhr

"Bei Erstkommunion denke ich an das Stiften von Beziehungen - der Kinder untereinander und mit Jesus.“

Ursula Mühlbauer

Häufige Fragen

Schon bald nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi begannen die Christen, entsprechend dem Wunsch Jesu beim Letzten Abendmahl „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ sich zu versammeln und sich die Präsenz Jesu als des Gekreuzigten und Auferstandenen zu vergegenwärtigen. Sie lasen sich dabei aus der Heiligen Schrift und später aus den Evangelien oder Schriften des Neuen Testamentes vor, erzählten von Jesus und brachen mit seinen Worten das Brot und teilten den Wein. 

Es ist für uns etwas sehr Besonderes, zu wissen, dass diese Feier des Abendmahls, der Eucharistie (der „Danksagung“, wie sie die frühen Christen auf Griechisch nannten) oder der Heiligen Messe (so die gebräuchliche deutsche Bezeichnung) seit den Tagen der Apostel über fast zwei Jahrtausende hindurch Mitte und Höhepunkt der kirchlichen Gemeinschaft und des persönlichen Glaubenslebens war.

Das Ritual der Feier hat sich in all den Jahrhunderten weiterentwickelt, auch in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Aus der griechischen Eucharistie entwickelte sich, als in der römisch geprägten Kirche des Westens Latein zur gebräuchlichen Sprache wurde, die lateinische Messe. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die sehr komplexe und für die Gemeinde oft schwer nachzuvollziehende Liturgie Ende der 1960er Jahre reformiert und wird seitdem fast überall in der jeweiligen Landessprache gefeiert. Durch alle Jahrhunderte hindurch und in allen geschichtlichen Formen steht dabei die Überzeugung im Mittelpunkt, dass mit den Worten Jesu selbst über das Brot „Das ist mein Leib“ und über den Wein „Das ist mein Blut“ er selbst gegenwärtig ist.

Durch alle Zeiten und in allen kirchlichen Traditionen besteht die Eucharistiefeier aus zwei Teilen, dem Wortgottesdienst und der Mahlfeier. In der heutigen Form werden im ersten Teil nach einer Leseordnung Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testament vorgetragen, insbesondere auch aus einem der vier Evangelien. Nach der Bereitung der Gaben von Brot und Wein folgt das „Eucharistische Hochgebet“, in dem Gottes Geist auf die Gaben herabgerufen wird und die Worte Jesu beim Abendmahl wiederholt werden, das Herrengebet des „Vater unser“ und die Kommunionspendung.

Gemeindereferentin

Ursula Mühlbauer

Tel.: 0711 | 7050-505
Fax: 0711 | 7050-501
E-Mail: ursula.muehlbauer@drs.de

Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

(Johannes 6, 35)

Kennen Sie den Newsletter
des Stadtdekanates?

Wir informieren Sie gerne über aktuellen Themen der Kirche in der Stadtmitte. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.

ANMELDEN