St. Eberhard St. Konrad

Judas – Monolog von Lot Vekemans

Theater und Kirche. Lohnenswert!

Sein Name steht für Verrat. Doch wäre das Christentum zu einer Weltreligion geworden, wenn der Judaskuss ausgeblieben wäre? Welche Bedeutung hat der Verrat für jeden einzelnen von uns? Wir können nicht wissen, wer wir heute ohne seinen Verrat wären. Wir wissen aber, dass wir ohne ihn nicht die wären, die wir sind. Zu allen Zeiten ist über ihn gesprochen und geschrieben worden. Die Auseinandersetzung, auch die künstlerische Auseinandersetzung, scheint an kein Ende zu kommen. In diesem Monolog spricht Judas selbst – über seine Motive, sein Leiden, sein Leben, über uns. Die niederländische Dramatikerin Lot Vekemans wurde 1965 in Oss geboren. Ihre Theaterstücke wurden bislang in über 20 Ländern aufgeführt. „Judas“ wurde 2007 in Haarlem uraufgeführt. 2012 folgte die Deutsche Erstaufführung an den Münchner Kammerspielen.

Die Inszenierung wird speziell zur Aufführung in Kirchenräumen entwickelt und gastiert, nach der Premiere in der Hospitalkirche am 6. März, in verschiedenen Kirchen der Stadt. Das anschließende Gespräch mit dem Darsteller gibt Gelegenheit zum Austausch über das Gesehene und über Parallelen zur eigenen Erfahrung. Judas: Jörg Pauly. Regie: Axel Preuß. Dramaturgie: Susanne Schmitt Karten (10,-; ermäßigt 8,-) sind über die Website der Schauspielbühnen in Stuttgart sowie über das Pfarramt St. Konrad Fon 24 08 37 erhältlich.

in St. Eberhard findet die Aufführung am 26.03. um 19 Uhr statt.

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